Die Skis und Snowboards kommen wieder aus dem Keller. Die Bindung wird kontrolliert, die Jacke imprägniert und irgendwann stellt sich eine ziemlich einfache Frage: Was trage ich eigentlich unter dem Helm?
Gerade beim Skifahren, Snowboarden oder auf einer Skitour ist die Antwort nicht ganz so einfach. Eine klassische Wintermütze ist unter dem Helm oft zu dick. Bei Bewegung entsteht Feuchtigkeit. Gleichzeitig willst du am Morgen, bei Wind oder auf der Abfahrt nicht frieren.
Genau für solche Situationen arbeiten wir bei HAE seit vielen Jahren mit Polycolon®.
Die Funktionsfaser von Schoeller ist extrem leicht, nimmt selbst keine Feuchtigkeit auf und transportiert Schweiss nach aussen. Für uns macht sie deshalb vor allem dort Sinn, wo du dich bewegst, schwitzt und möglichst wenig zusätzliches Material tragen möchtest.
Polycolon® kurz erklärt: Das Wichtigste auf einen Blick
| Eigenschaft | Was bedeutet das in der Praxis? |
|---|---|
| Materialbasis | Polycolon® ist ein funktionelles Garn auf Basis von Polypropylen. |
| Feuchtigkeit | Die Faser nimmt selbst keine Feuchtigkeit auf, sondern transportiert sie nach aussen. |
| Trocknung | Da Polycolon® kein Wasser aufnimmt, trocknet das Material sehr schnell. |
| Gewicht | Polycolon® ist extrem leicht und eignet sich deshalb besonders für dünne technische Produkte. |
| Auf der Haut | Das Material klebt laut Hersteller auch bei Feuchtigkeit weniger an der Haut. |
| Typische Einsatzbereiche | Ski, Snowboard, Skitouren, Splitboarden, Langlauf, Bergsport und andere intensive Aktivitäten. |
| Unter dem Helm | Besonders interessant bei dünnen, eng anliegenden Produkten wie dem Protector Polycolon® Beanie. |
| HAE Produkte | Protector Polycolon® Beanie, Team Beanie und Team Neckwarmer. |
Kurz gesagt: Polycolon® eignet sich besonders gut für aktive Wintertage, weil die Faser extrem leicht ist, selbst keine Feuchtigkeit aufnimmt und Schweiss nach aussen transportiert. Bei HAE setzen wir sie deshalb beispielsweise beim sehr dünnen Protector Beanie oder als funktionelle Innenschicht beim Team Beanie und Team Neckwarmer ein.
Was ist Polycolon®?
Polycolon® ist eine technische Funktionsfaser der Schoeller Spinning Group. Genauer gesagt handelt es sich um ein veredeltes Langstapelgarn auf Basis von Polypropylen.
Schoeller entwickelt das Garn speziell für Einsatzbereiche wie Sport, Outdoor, Funktionswäsche und Workwear. Für uns bei HAE ist vor allem die Kombination aus sehr geringem Gewicht und Feuchtigkeitsmanagement interessant.
Laut Schoeller ist Polycolon® etwa 40 % leichter als Baumwolle und rund 35 % leichter als Polyester.
Die Faser ist sogar leichter als Wasser. Das allein macht natürlich noch keine gute Mütze.
Aber es ermöglicht uns, sehr leichte Produkte zu entwickeln, bei denen möglichst wenig Material zwischen Kopf und Helm liegt.
Wie funktioniert Polycolon® bei Schweiss und Feuchtigkeit?
Das ist wahrscheinlich die wichtigste Eigenschaft von Polycolon®. Die Faser nimmt selbst praktisch keine Feuchtigkeit auf.
Statt Schweiss im Material zu speichern, wird Feuchtigkeit nach aussen transportiert. Dort kann sie von einer nächsten Bekleidungsschicht aufgenommen werden oder verdunsten.
Das unterscheidet Polycolon® beispielsweise deutlich von Baumwolle. Baumwolle kann relativ viel Feuchtigkeit aufnehmen und speichern. Bei intensiver Bewegung kann sich ein Baumwollprodukt deshalb irgendwann nass und schwer anfühlen.
Bei Polycolon® verfolgen wir eine andere Logik:
Die Feuchtigkeit soll möglichst schnell weg von der Haut.
„Bei Polycolon denke ich eigentlich immer an Tage, an denen ich weiss, dass ich schwitzen werde. Dann will ich nicht möglichst viel Material auf dem Kopf. Ich will etwas Leichtes, das die Feuchtigkeit möglichst schnell von der Haut wegbringt.“
Warum eignet sich Polycolon® für Ski und Snowboard?
Ein Tag auf den Skis oder dem Snowboard besteht nicht aus einer konstanten Belastung.
Auf dem Weg zum Lift bewegst du dich. Im Sessellift sitzt du still. Auf der Abfahrt kommt Fahrtwind dazu. Vielleicht schwitzt du bei einem kurzen Aufstieg. Beim nächsten Lift kühlst du wieder ab.
Auf einer Skitour oder beim Splitboarden werden diese Unterschiede noch deutlicher.
Beim Aufstieg produzierst du viel Wärme und Feuchtigkeit. Oben kommt vielleicht Wind dazu. Bei der Abfahrt steigt das Tempo und damit auch der Windchill.
Genau in solchen Situationen ist es angenehm, wenn eine Schicht direkt auf der Haut möglichst wenig Feuchtigkeit speichert.
Deshalb verwenden wir Polycolon® vor allem für Produkte, bei denen Atmungsaktivität, geringes Gewicht und Feuchtigkeitstransport wichtiger sind als maximale Materialdicke.
Welche Mütze eignet sich unter dem Skihelm?
Grundsätzlich sollte dein Ski- oder Snowboardhelm immer korrekt und sicher auf deinem Kopf sitzen.
Eine dicke klassische Wintermütze kann zusätzliches Volumen schaffen und dadurch beeinflussen, wie der Helm auf dem Kopf sitzt.
Wenn du unter dem Helm zusätzliche Headwear tragen möchtest, sollte sie deshalb dünn, eng anliegend und möglichst volumenarm sein.
Genau aus diesem Grund eignen sich technische Unterziehmützen deutlich besser als dicke Strickbeanies.
Wichtig ist trotzdem: Der Helm muss mit der zusätzlichen Schicht weiterhin gemäss Herstellerangaben korrekt sitzen.
Wenn du merkst, dass die Mütze den Helm nach oben drückt, Druckstellen verursacht oder die Passform verändert, gehört sie nicht darunter.
Schnelle Entscheidungshilfe für unter den Helm
| Situation | HAE Empfehlung |
|---|---|
| Viel Bewegung, möglichst wenig Material | Protector Polycolon® Beanie |
| Etwas mehr Wärme und sportlicher Beanie | Team Beanie |
| Kopf, Hals und Nacken bei kalten Tagen schützen | The Mask |
| Leichte Maske für Wind und aktive Tage | The Stormerer |
Protector Polycolon® – möglichst wenig Material unter dem Helm
Unser Protector Polycolon® Beanie ist das klarste Beispiel dafür, warum wir mit dieser Faser arbeiten.
Die Mütze besteht aus 100 % Polycolon® und ist bewusst extrem dünn konstruiert.
Das Ziel ist nicht, möglichst viel Isolation auf den Kopf zu packen. Das Ziel ist eine leichte funktionelle Schicht, die kaum aufträgt, Feuchtigkeit transportiert und gut unter einen passenden Helm passt.
Wir verwenden den Protector deshalb besonders gerne bei:
- Skitouren
- Splitboardtouren
- Langlauf
- Hochtouren
- Bergsport
- intensiven Ski- und Snowboardtagen
Gerade beim Tourengehen ist das für uns entscheidend. Du brauchst beim Aufstieg keine dicke Wintermütze. Du brauchst eine Schicht, die sich angenehm trägt und mit deiner Bewegung umgehen kann.
„Wenn ich auf Tour bin oder weiss, dass ich viel Bewegung habe, will ich unter dem Helm möglichst wenig spüren. Genau da ist der Protector für mich stark. Dünn, leicht, eng am Kopf und die Feuchtigkeit bleibt nicht einfach im Material hängen.“
Team Beanie – Polycolon® als funktionelle Innenschicht
Polycolon® muss nicht zwingend das gesamte Produkt ausmachen.
Beim Team Beanie verwenden wir die Funktionsfaser ganz bewusst dort, wo sie für uns am meisten Sinn ergibt: auf der Innenseite.
Der Aussenstoff besteht aus 50 % Acryl und 50 % Baumwolle. Innen kommt ein funktionelles Polycolon®-Lining zum Einsatz.
Die Idee dahinter ist einfach:
Die Polycolon®-Schicht liegt nahe am Kopf und transportiert Feuchtigkeit nach aussen. Die äussere Materialschicht kann diese Feuchtigkeit anschliessend aufnehmen und weitergeben.
Gleichzeitig besitzt das Team Beanie mit Wärmelevel 2 mehr Substanz als der sehr dünne Protector.
Es ist deshalb interessant für alle, die Funktion und etwas mehr Wärme kombinieren möchten.
Protector oder Team Beanie?
| Protector Polycolon® | Team Beanie | |
|---|---|---|
| Polycolon® | 100 % | Als funktionelles Innenfutter |
| Dicke | Extrem dünn | Etwas mehr Material |
| Fokus | Feuchtigkeit, Gewicht, Bewegung | Funktion plus zusätzliche Wärme |
| Typischer Einsatz | Skitour, Splitboard, Langlauf, intensive Bewegung | Ski, Snowboard, Bergsport und kalte aktive Tage |
| Unter Helm | Besonders geeignet durch geringe Materialstärke | Je nach Helm und Passform |
Kompletter Schutz: Wann eine Maske sinnvoller ist
Eine dünne Mütze funktioniert gut, wenn es vor allem um Kopf und Ohren geht.
An einem kalten Wintertag kann das aber zu wenig sein.
Wind im Gesicht, Schnee von der Seite, kalte Luft am Hals und längere Zeit auf dem Sessellift: Dann willst du vielleicht nicht nur den Kopf, sondern auch Hals, Nacken und Teile des Gesichts schützen.
Dafür haben wir unsere Masken.
The Mask – mehr Wärme für kalte Wintertage
Unsere The Mask ist für genau solche Bedingungen gemacht.
Der obere Bereich besteht aus 94 % Quick Dry Super Soft Cotton Touch Polyester und 6 % Elastan. Das Material liegt eng am Kopf an, ist atmungsaktiv und trocknet schnell.
Rund um Hals und Nacken kommt zusätzlich weiches Polar Fleece zum Einsatz.
Dadurch erreicht The Mask Wärmelevel 2 und bietet mehr Schutz, ohne im oberen Bereich unnötig viel Volumen unter dem Helm zu erzeugen.
Für uns ist sie besonders interessant für:
- kalte Ski- und Snowboardtage
- Freeride
- Skitouren
- Splitboarden
- Bergsteigen
- windige Tage mit Helm
The Stormerer – wenn du eine leichtere Maske möchtest
Der The Stormerer geht bewusst eine Stufe leichter.
Er besteht aus 94 % Quick Dry Super Soft Cotton Touch Polyester und 6 % Elastan, besitzt aber keinen zusätzlichen Fleece-Bereich.
Mit Wärmelevel 1 eignet er sich für aktive Tage, Wind, wechselhafte Bedingungen und Situationen, in denen du Gesicht und Kopf abdecken willst, aber keine maximale Isolation brauchst.
Gerade für Frühlingsskitouren, Splitboarden oder Tage mit viel Bewegung ist das eine interessante Alternative.
Polycolon® am Hals: der Team Neckwarmer
Dasselbe Prinzip wie beim Team Beanie verwenden wir auch beim Team Polycolon® Neckwarmer .
Innen liegt das hochfunktionelle Polycolon®-Lining. Aussen verwenden wir eine Mischung aus 50 % Baumwolle und 50 % Acryl.
Die innere Schicht transportiert Feuchtigkeit nach aussen. Dort kann die Aussenschicht sie aufnehmen und an die Umgebung weitergeben.
Mit Wärmelevel 2 ist der Team Neckwarmer für aktive Wintertage gedacht.
Nicht nur auf der Piste.
Auch Skitouren, Winterwandern, Bergsteigen oder andere Sportarten bei tiefen Temperaturen sind typische Situationen, in denen diese Konstruktion ihre Stärken ausspielt.
Polycolon® oder Merino – was passt wann?
Das ist eine Frage, die sich nicht mit „besser“ oder „schlechter“ beantworten lässt.
Wir verwenden bei HAE beide Materialien.
Aber für unterschiedliche Tage.
| Eigenschaft | Polycolon® | Merino |
|---|---|---|
| Feuchtigkeit | Nimmt selbst praktisch keine Feuchtigkeit auf und transportiert sie nach aussen | Kann Feuchtigkeitsdampf in der Faser aufnehmen und später wieder abgeben |
| Trocknung | Sehr schnell | Langsamer als Polycolon® |
| Gewicht | Extrem leicht | Abhängig von Garn und Konstruktion |
| Geruchsmanagement | Funktionelle Kunstfaser | Merino nimmt Gerüche häufig langsamer an |
| Intensive Bewegung | Sehr interessant | Je nach Produkt und Belastung ebenfalls geeignet |
| Unter Helm | Sehr interessant bei dünner Konstruktion | Abhängig von der Dicke des jeweiligen Produkts |
| Lange Tage / Alltag | Funktionell und pflegeleicht | Besonders angenehm durch Temperatur- und Geruchsmanagement |
Für einen schweisstreibenden Aufstieg auf einer Skitour würde ich persönlich eher zu einem sehr dünnen technischen Produkt greifen.
Für einen langen Tag mit wechselnder Belastung, Alltag oder wenn mir das natürliche Tragegefühl besonders wichtig ist, kann Merino wiederum die bessere Wahl sein.
Mehr zu den Eigenschaften von Merinowolle findest du in unserem HAE Merino Guide .
Wann ich selbst Polycolon® trage
Für mich ist die Entscheidung eigentlich ziemlich einfach.
Je mehr Bewegung, desto interessanter wird Polycolon®.
„Wenn ich weiss, dass ich schwitzen werde, will ich nicht möglichst viel Wärme auf dem Kopf. Ich will eine dünne Schicht, die funktioniert. Gerade auf einer Tour, beim Splitboarden oder unter dem Helm greife ich deshalb gerne zu Polycolon.“
Auf der Piste hängt es bei mir stärker vom Wetter ab.
An einem normalen Tag reicht eine dünne Lösung. Wenn es richtig kalt ist oder der Wind kommt, will ich zusätzlich Hals und Gesicht schützen. Dann wird eine Maske schnell interessanter.
„The Mask ist für mich eines dieser Produkte für Tage, an denen du morgens schon weisst: Heute wird es kalt. Oben möglichst wenig Material unter dem Helm und gleichzeitig mehr Schutz rund um Hals und Nacken – genau diese Kombination macht für mich Sinn.“
Das ist eigentlich auch der Grund, warum wir nicht versuchen, ein Produkt für jede Situation zu bauen.
Der Protector hat eine andere Aufgabe als The Mask. Und das Team Beanie wiederum eine andere als beide.
Entscheidend ist, was dein Tag von deinem Material verlangt.
Wie pflege ich Polycolon®?
Polycolon® selbst ist eine sehr pflegeleichte und waschbeständige Faser.
Schoeller gibt für die reine Funktionsfaser sogar eine Maschinenwaschbarkeit bis 95 °C an.
Das bedeutet aber ausdrücklich nicht, dass du dein HAE Produkt bei 95 °C waschen sollst.
Ein fertiges Beanie oder ein Neckwarmer besteht nicht nur aus der Polycolon®-Faser. Nähte, Labels, Aussenschichten, Materialmischungen und die gesamte Konstruktion müssen ebenfalls berücksichtigt werden.
Deshalb gilt bei HAE immer: Das Pflegeetikett des konkreten Produkts hat Vorrang.
Gerade beim Team Beanie und Team Neckwarmer ist das wichtig, weil Polycolon® dort mit Baumwolle und Acryl kombiniert wird.
Häufige Fragen zu Polycolon® und Headwear unter dem Helm
Was ist Polycolon®?
Polycolon® ist eine Funktionsfaser der Schoeller Spinning Group auf Basis von Polypropylen. Das Garn ist besonders leicht, nimmt selbst keine Feuchtigkeit auf und transportiert Schweiss nach aussen. Es wird unter anderem in Sport-, Outdoor- und Funktionsbekleidung eingesetzt.
Ist Polycolon® Polyester?
Nein. Polycolon® basiert auf Polypropylen und ist damit nicht dasselbe Material wie Polyester. Beide sind synthetische Fasern, besitzen aber unterschiedliche Eigenschaften.
Nimmt Polycolon® Schweiss auf?
Polycolon® nimmt selbst praktisch keine Feuchtigkeit auf. Die Faser transportiert Schweiss und Feuchtigkeit nach aussen, wo sie von weiteren Bekleidungsschichten aufgenommen werden oder verdunsten können.
Warum trocknet Polycolon® so schnell?
Weil die Faser selbst kein Wasser speichert. Dadurch bleibt deutlich weniger Feuchtigkeit im Material zurück, die nach dem Sport oder Waschen verdunsten müsste.
Ist Polycolon® warm?
Polycolon® ist in erster Linie eine leichte Funktionsfaser und kein besonders dickes Isolationsmaterial. Wie warm ein fertiges Produkt ist, hängt von seiner Konstruktion, der Strickart und möglichen weiteren Materialschichten ab.
Deshalb ist unser Protector sehr dünn, während das Team Beanie mit Polycolon®-Lining und zusätzlicher Aussenschicht mehr Wärme bietet.
Eignet sich Polycolon® zum Skifahren und Snowboarden?
Ja. Gerade bei wechselnder Belastung und unter einem Helm sind geringes Gewicht, Atmungsaktivität und Feuchtigkeitstransport interessant. HAE verwendet Polycolon® deshalb unter anderem im Protector Beanie, Team Beanie und Team Neckwarmer für Ski, Snowboard und Bergsport.
Welche Mütze eignet sich unter dem Skihelm?
Wenn du unter einem Skihelm eine zusätzliche Mütze tragen möchtest, sollte diese dünn und eng anliegend sein und kein unnötiges Volumen schaffen. Eine technische Unterziehmütze wie der Protector Polycolon® ist dafür deutlich geeigneter als ein dickes Strickbeanie.
Entscheidend ist immer, dass dein Helm mit der zusätzlichen Schicht weiterhin korrekt und gemäss Herstellerangaben sitzt.
Kann eine dicke Mütze unter dem Skihelm getragen werden?
Eine dicke Mütze kann den Sitz des Helms verändern und zusätzliches Volumen zwischen Kopf und Helm schaffen. Deshalb empfehlen wir unter einem Ski- oder Snowboardhelm grundsätzlich dünne, körpernahe Headwear und keinen dicken Winter-Beanie.
Protector oder Team Beanie – welches eignet sich besser unter dem Helm?
Der Protector Polycolon® besteht aus 100 % Polycolon® und ist extrem dünn. Deshalb ist er unsere erste Wahl, wenn möglichst wenig Material unter dem Helm liegen soll.
Das Team Beanie besitzt eine Aussenschicht aus Baumwolle und Acryl sowie ein funktionelles Polycolon®-Lining. Es bietet mehr Wärme und kann je nach Helm und Passform ebenfalls funktionieren, trägt aber stärker auf als der Protector.
Wann ist eine Maske unter dem Skihelm sinnvoll?
Eine Maske ist besonders interessant, wenn du zusätzlich zu Kopf und Ohren auch Hals, Nacken und Teile des Gesichts vor Wind und Kälte schützen möchtest.
The Mask kombiniert einen dünnen, atmungsaktiven oberen Bereich mit Polar Fleece an Hals und Nacken. The Stormerer ist leichter und eignet sich besonders für aktive und weniger kalte Bedingungen.
Polycolon® oder Merino – was ist besser für Sport?
Bei sehr intensiver Bewegung hat Polycolon® den Vorteil, selbst praktisch keine Feuchtigkeit aufzunehmen und extrem schnell zu trocknen. Merino kann Feuchtigkeitsdampf aufnehmen, temperaturregulierend wirken und entwickelt häufig langsamer Gerüche.
Welche Faser besser passt, hängt deshalb von Aktivität, Temperatur, persönlichem Wärmeempfinden und dem konkreten Produkt ab.
Wie wäscht man Polycolon®?
Die Polycolon®-Faser selbst ist sehr waschbeständig. Bei einem fertigen HAE Produkt gilt aber immer das jeweilige Pflegeetikett, weil zusätzliche Materialien, Nähte und Labels andere Pflegeanforderungen haben können.
Die richtige Schicht für deinen Wintertag
Die perfekte Headwear für den Winter gibt es nicht.
Auf einer Skitour brauchst du etwas anderes als bei minus zehn Grad auf dem Sessellift.
Ein Snowboardtag mit viel Bewegung stellt andere Anforderungen als ein windiger Tag, an dem du Gesicht und Hals möglichst gut schützen möchtest.
Genau deshalb arbeiten wir mit unterschiedlichen Materialien und Konstruktionen.
Polycolon® spielt seine Stärke dort aus, wo es leicht, funktionell und trocken bleiben soll.
Manchmal reicht dafür ein Protector Beanie.
Manchmal willst du mit dem Team Beanie etwas mehr Wärme.
Und manchmal ist The Mask genau das Teil, das du morgens einpackst, weil draussen bereits klar ist, dass es ein kalter Tag wird.
Am Ende geht es nicht darum, möglichst viel anzuziehen.
Sondern das Richtige für den Tag.
THE BEST DAYS ARE HANDMADE.
Quellen und weiterführende Informationen
Die technischen Angaben zur Polycolon®-Faser basieren auf den Herstellerinformationen der Schoeller Spinning Group.
Beim Tragen zusätzlicher Headwear unter einem Ski- oder Snowboardhelm ist die korrekte Passform des jeweiligen Helms entscheidend. Beachte deshalb immer auch die Angaben des Helmherstellers.




